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Konzerte

Unichor-WS15/16-Plakat

27. Januar 2017 – 20 Uhr | Audimax

CARMINA BURANA (Carl Orff)

Die “szenische Kantate” des Münchener Komponisten Carl Orff (1895 – 1982) aus den Jahren 1935-36 gehört zu den berühmtesten und beliebtesten Werken der Musikliteratur und wird weltweit gleichermaßen von Profis als auch von Laien und Schulen aufgeführt. Die gesungenen Texte in mittellateinischer und mittelhochdeutscher Sprache sind den “Carmina Burana” (Lieder aus Benediktbeuern) entnommen, einer Sammlung von im 11. und 12. Jahrhundert entstandenen Lied- und Dramentexten aus dem berühmten Kloster Benediktbeuern, welche Orff in seiner Komposition in Drei Teile gliedert: “Primo vere, Ûf dem anger (Erwachen des Frühlings, Liebe)”; “In taberna (opulentes Gelage)”; Cours d’amour und Blanziflor et Helena”.
Eingerahmt wird das Werk von einem mächtigen Chor zu Ehren der Schicksalsgöttin Fortuna („Fortuna Imperatrix Mundi“), die das Schicksal der Menschen letztlich bestimmen soll.
Mit zwei tollen Pianisten, welche die Vorgänger unseres jetzigen Chorleiters waren, vier Schlagzeuger, die ordentlich Krach machen, den Freiburger Domsingknaben und drei Hammer Solisten, werden wir euch eine spannungsvolle und gänsehauterzeugende Stunde bieten.

Unichor-WS15/16-Plakat

15. Juli 2016 – 19 Uhr | Universitätskirche Freiburg (Bertholdstr. 24)

MAGNIFICAT (John Rutter)

Das Magnificat ist eine Lobpreisung Gottes, und John Rutters Vertonung ist wahrhaft jubilierend. Vom ersten Takt an werden Publikum und Ausführende von der Musik mitgerissen und schwelgen in der Lobpreisung.

Der Text des Magnificat stammt aus dem Lukas-Evangelium. Maria antwortet damit dem Erzengel Gabriel, welcher gekommen ist, ihr die Geburt Jesu Christi anzukündigen. Das Magnificat gilt als einer der bedeutendsten biblischen Texte. In der lateinischen Kirche bildet es den Höhepunkt des Vesper-Gottes-dienstes, in der anglikanischen Kirche ist es Teil des Evensong (aus derchor.ch).

Unichor-WS15/16-Plakat

29. Januar 2016 – 19 Uhr | Lutherkirche Freiburg (Lutherkirchstr. 1)
30. Januar 2016 – 18 Uhr | Lutherkirche Freiburg

ELIAS op.70 (Felix Mendelssohn Bartholdy)

Der Elias gilt als Meilenstein in Mendelssohns kompositorischem Schaffen und als Höhepunkt der Oratorienliteratur des 19. Jahrhunderts. Mit dem Elias, dem zweiten großen Oratorium von Mendelssohn, entstand nur ein Jahr vor dem frühen Tod des Komponisten ein Werk von packender Dramatik und gleichzeitig von einer Innigkeit des Gottvertrauens, wie sie im 19. Jahrhundert nicht mehr selbstverständlich war. Die anschauliche Welt des alten Testaments setzte Mendelssohn mit einer Vielzahl an musikalischen Ausdrucksmöglichkeiten um, indem er den alttestamentlichen Text mal als biblisches Drama gestaltete, mal das Geschehen durch Psalmworte oder Abschnitte aus den Prophetenbüchern kommentierte. (aus carus-verlag.com).

Unichor-SoSe15Plakat

03. Juli 2015 – 20 Uhr | Universitätskirche Freiburg (Bertholdstr. 24)

DER ROSE PILGERFAHRT (Robert Schumann)

Am 6. Juli 1851 weihte Robert Schumann mit der Uraufführung des weltlichen Oratoriums Der Rose Pilgerfahrt den rund sechzig Zuhörer fassenden Musiksalon seiner Stadtwohnung in Düsseldorf ein […].

“In der Vergangenheit hatte sich Schumann […] gegen die seines Erachtens erstarrte und unzeitgemäße Ästhetik des deutschen romantischen Oratoriums gewandt. Einen gangbaren Ausweg sah er schließlich in der Abwendung von biblischen Stoffen hin zu freier Poesie und einer stärker musikalisch inspirierten Form. Das Oratorium müßte ein durchaus volksthümliches werden, theoretisierte er selbst […]. Und in diesem Sinne würde ich mich auch bestreben, meine Musik zu halten, also am allerwenigsten künstlich, complicirt, contrapunctisch, sondern einfach, eindringlich, durch Rhythmus und Melodie vorzugsweise wirkend.” (Roman Hinke) (aus kammermusikkammer.blogspot.de).

UnichorWS14-15Plakat

30. Januar 2015 – 20 Uhr | St. Petrus-Canisius (Landwasser)

FAURÉ REQUIEM (Gabriel Fauré)
sowie Werke von Medelssohn, Chilcott, u.a.

Gabriel Fauré ist unter den französischen Komponisten in Deutschland eher unbekannt geblieben und doch hatte er für die moderne Musik des 20. Jahrhunderts einige Bedeutung. […]

Faurés Requiem ist anders als die vielen Requienvertonungen seiner Zeitgenossen. Es ist anders in seiner Musik und seiner inhaltlichen Konzeption und es will anders angehört werden. Fauré scheint in seinem Herzen ein Kammermusiker zu sein und er hat für die Kammermusik Frankreichs unendlich viel getan. Sein Requiem ist in diesem Geist konzipiert, es wurde geschrieben für einen kleinen Chor und Orgel […].(aus musicanera.de).

UnichorSoSe14Plakat

18. Juli 2014 | Friedenskirche Freiburg

ERLKÖNIGS TOCHTER (Niels Gade)
ZIGEUNERLEBEN (Robert Schumann)

Niels Wilhelm Gade [gilt als] einer der bedeutendsten Vertreter der dänischen Nationalmusik des 19. Jahrhunderts [...]. Besonders zeichnete er sich durch die einfühlsame Verwendung dänischer Volksmusik aus; durch ihn erreichte die dänische Musik ihre erste Blüte (aus klassik.com).
Der Inhalt der alten Sage um Erlkönigs Tochter ist schnell erzählt: Herr Oluf reitet am Abend vor seiner Hochzeit (entgegen allen Warnungen seiner Mutter) noch einmal durch den Erlengrund. Dort widersteht er zwar den Verführungskünsten von Erlkönigs Tochter, wird aber von dieser aus Rache mit einem tödlichen Fluch belegt. In Gegenwart der Hochzeitsgesellschaft haucht er schließlich sein Leben aus (aus leipzig-almanach.de).

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07. Februar 2014 | Christuskirche Freiburg

REQUIEM (John Rutter)
CHICHESTER PSALMS (Leonard Bernstein)

John Rutter studierte Musik am Clare College in Cambridge und war von 1975 bis 1979 dessen Musikdirektor. Rutter gilt gegenwärtig als einer der bedeutendsten und populärsten Komponisten von Chor- und Kirchenmusik (aus erzbistum-koeln.de).
Rutter wollte mit seiner Komposition ein zeitgemäßes “Requiem of our time” schaffen und ließ sich vom berühmten Requiem op. 48 aus dem Jahr 1888 des Franzosen Gabriel Fauré (1845-1924) inspirieren, das mit seiner friedlichen, alles Dramatische und Grelle meidenden Grundstimmung in bewusstem Gegensatz zu den großen, düsteren Requiem-Vertonungen von Berlioz, Verdi & Co. steht (aus Musica-Classica).

> SoSe 2013 – Teile aus der “Jazz-Messe” (J.M. Michel) & Jazz-Kanons und Circle Songs aus Amerika
> WS 2012/13 - Französische Chormusik der Spätromantik (Maurice Duruflé, Cemille Saint-Saens, Jean Langlais)
> SoSe 2012 - Sacred Concert von Duke Ellington zusammen mit der Uni Big Band Freiburg
> WS 2011/12 -
> SoSe 2011 -
> WS 2010/11 -
> SoSe 2010 -
> WS 2009/10 – Werke von César Franck, Maurice Duruflé, Gabriel Fauré, Benjamin Britten, Edward Elgar und John Rutter